Da unsere Sporthalle zurzeit als Behausung der Flüchtlinge dient, kann unser Sportunterricht nicht wie gewohnt stattfinden. Für die meisten von euch stellt sich nun vermutlich die Frage, wie es mit unserem Sportunterricht weiter geht oder ob dieser ausfällt und theoretisch unterrichtet wird. Um diese Verwirrtheit aufzulockern, möchten wir euch unsere momentane Lage erklären.

Als erstes muss klar gestellt werden, dass unser Sportunterricht weiterhin stattfindet und auch dieselbe Qualität hat, wie zuvor. Allerdings müssen wir, um diesen ausüben zu können entweder zur Jacobs University fahren, andere Hallen in der Nähe unserer Schule nutzen oder in unsere Aula oder Pausenhalle ausweichen. Diese Möglichkeiten sind unter den Jahrgängen aufgeteilt, sodass ein Großteil der Mittelstufe an der Schule verweilt und die Oberstufe gemeinsam z.B. nach Grohn fährt.

Die Mittelstufe hat ihren Sportunterricht teilweise in 50% Praxis und 50% Theorie aufgeteilt. In der Oberstufe findet der Unterricht am Freitag alle 2 Wochen 4 stündig statt, sodass kein Theorieunterricht stattfinden muss.

Ein eventuelles Problem, dass sich möglicherweise durch die neue Sportsituation in der Aula und Pausenhalle ergeben könnte, betrifft die zu hohe Lautstärke, die sich durch die verschiedenen Sportarten äußert. In der Pausenhalle scheint dieses nicht so dramatisch zu sein, da die Mauern dort dicker sind und somit den Schall besser abfangen. Die Aula hingegen stellt hierbei die größere Herausforderung, da die Mauern dünner sind und somit die Lautstärke vermehrt in die Klassenräume dringt und es somit zu möglichen Unterrichtstörungen kommen kann. Herr Ascher äußerte ebenfalls seine Bedenken gegenüber der neuen Lage, da nun der Sport- und Musikunterricht direkt nebeneinander stattfinden und dies eine Einschränkungen für beide Seiten bedeuten könnte. Ein weiteres Problem, das er erwähnte, bezog sich auf die Innenausstattung der Aula, da diese mit hochwertigen Requisiten ausgestattet ist und somit eine Sportart mit Geräten ausschließt. Diese könnten große Schäden hinterlassen, die dann wieder repariert und bezahlt werden müssten.

Ein Schüler des Matheprofils aus der Q1 äußerte ebenfalls Sorge über die möglich auftretende Lautstärke, da sein Klassenraum direkt an die Aula angrenzt. Allerdings teilte er uns mit, dass man kaum etwas mitbekommen würde und falls dieses Mal der Fall sein sollte, könne man kurz Bescheid sagen, sodass der unterrichtende Lehrer die Lautstärke des Kurses zu senken versucht.

Unsere Schule bekommt im folgenden Schuljahr neue Profile, die sich aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammensetzen. So  beinhaltet das neue A-Profil mit dem Namen Internationales Sportmanagement einen Sportgrundkurs, der 3 stündig ausgeübt wird. Auch hier wurde bereits eine Lösung gefunden, die sich darauf bezieht, dass der Sportunterricht, sollte unsere Sporthalle bis dahin noch nicht wieder nutzbar sein, trotzdem stattfindet und in anderen Turnhallen oder für Sport geeignete Einrichtungen verlegt wird. Somit kann dieses Profil ohne Sorge angewählt werden, da es definitiv ausgeübt und umgesetzt werden kann.

 

SeS

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