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An dieser Stelle möchten wir euch zeigen, welche Möglichkeiten ihr bei uns in der Oberstufe habt. Dazu haben wir die sogenannten „Profilkopflehrer und -lehrerinnen“ gefragt, was man sich unter ihrem Profil vorstellen kann.

 

Der Profilkopflehrer Herr Dauber ist vielen von euch aus dem Sport- oder Kunstunterricht bekannt. Er erklärt das C-Profil wie folgt.

„Kreative Menschen und auch die, die es erlernen möchten, sind hier gefragt. Lerne den Umgang mit Medien im künstlerischen Bereich und fördere deine Kreativität. Altes „Stillleben“ zeichnen ist out und moderner Kunstunterricht erwartet dich. Durch Unterstützung von Mode- und Mediendesigner werden dir Exklusiveinblicke geboten.

Der Unterricht wird sich gerecht in Praxis und Theorie aufteilen, was jedoch eine sinnvolle Kombination ist, sodass Gelerntes direkt angewendet werden kann. Zu dem Kunst Leistungskurs erwartet dich ein Geschichts- und Psychologiegrundkurs, die Dir die Geschehnisse der Welt vermitteln und helfen menschliches Verhalten besser verstehen zu können. Diese Kombination aus drei Fächern bietet Dir die Möglichkeit für ein Studium von 96 geisteswissenschaftlichen Disziplinen.

 

1. Herr Dauber, damit die neuen Schüler wissen, auf wen sie sich einlassen, wäre es sehr hilfreich, wenn Sie sich einmal kurz vorstellen könnten.

„Hallo liebe Schülerinnen und Schüler, die meisten von Euch dürften mich ja bereits kennen, den anderen stelle ich mich gerne vor: Geboren und aufgewachsen im tiefen Westen, heißt: Ruhrgebiet, habe ich da bis zum Abitur gelebt. Danach zog es mich erstmal nach Hagen, zu den Profi-Basketballern. Gleichzeitig fing ich an zu studieren und Jahre später endete beides, Studium und Karriere im wunderschönen Bremen. Hier lernte ich auch meine Frau kennen von der ich unseren Sohn Joshua geschenkt bekam, der mittlerweile drei ist.

An der Schule unterrichte ich Kunst, Sport und seit kurzem sogar Hip-Hop. Ich gehe gerne zur Schule, es gibt viele nette Kollegen und die Arbeit mit jungen Menschen bereichert mich. Mal sind es andere Sichtweisen auf Dinge des Alltags, mal aber auch die besonderen Momente, in denen es bei Euch „Klick“ macht und Ihr etwas dazu lernt, die mir den Tag versüßen.

Meine Fächer bestimmen im Wesentlichen meine Hobbys: Ich liebe Sport und Kunst.

Im Auto zur Schule läuft immer Hip-Hop, das bereitet mich auf den Start in den Tag vor und gibt mir gute Laune, wenn ich sie brauche. Ach ja, ich bin ziemlich groß und trage diese lustigen Brillen.“

2. Haben Sie bereits einige Pläne, was für Projekte im Kunstbereich den Schülern „bevorstehen“ werden und wie wird der Unterricht gestaltet? Viel Theorie? Viel Praxis? oder relativ ausgeglichen?

„Zuerst müsst Ihr eventuell vergessen, was Ihr unter Kunstunterricht versteht. Hier geht es nicht so sehr um das Erlernen von klassischen Techniken, vielmehr lernt ihr den professionellen Umgang mit modernen Medien der Gestaltung. Das Profil bezieht sich auf die ganz aktuellen Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Multimediale Kommunikation findet sich in fast allen Winkeln unseres Alltags wieder. Ob es Werbung ist, Webseiten, Blogs, Videos, TV, Nachrichten, Zeitung oder Handys, die Risiken im Umgang mit diesen Medien bieten gleichzeitig große Chancen, später in dieser Branche einen Job zu bekommen. Kreative Menschen sind in allen Bereichen gefragt, sie bestimmen nicht nur, wie die Dinge aussehen, sondern sind immer, wenn es um Ideen geht, ganz vorne mit dabei.

Und diese Kreativität ist erlernbar, sie besteht im Grunde genommen aus Handlungsoptionen, also aus Seherfahrungen, aus denen anschließend geschöpft, kombiniert und gespielt werden kann. Diese Optionen werden im Unterricht erweitert, indem ihr mit unterschiedlichen Medien lernt, zu gestalten.

Glücklicherweise sind Mediendesigner und Modedesigner dazu bereit, uns bei dieser Reise zu unterstützen: Sie bieten vor Ort exklusive Einblicke in die Praxis oder kommen sogar an unsere Schule und verknüpfen Theorie und Praxis im Detail. Am sinnvollsten ist daher auch eine Teilung der Inhalte zu jeweils 50% in Theorie und Praxis, wobei sich in der Kunst beide Bereiche häufig überschneiden.

Dementsprechend ist in den Abiturprüfungen auch die Wahl zwischen schriftlichen und praktischen Prüfungen möglich.

Neben Kursfahrten, Exkursionen und Atelierunterricht erwartet Euch ein digitalisierter Unterricht im Netz denn sämtliche Inhalte des Unterrichtes, gelungene Hausaufgaben, Praxisergebnisse und vieles mehr ist ständig im Internet verfügbar. Und ganz nebenbei entwickelst Du auch eine eigene Homepage oder einen eigenen Blog.“

Wer Ergebnisse von früheren Kunstleistungskursen sehen möchte, kann sich auf den Blogs gerne mal umschauen. Diese findet Ihr hier.

 

SeS, SR, JM

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